Firth of Tay

Firth of Tay Brücke stürtzt ein. Über 90 Personen lassen ihr Leben.

Die Brücke am Tay eingestürzt! Was ist die Ursache?

Die größte Brück Schottlands stürzt ein. Am 28.12.79 stützt die größte Brücke Schottlands ein. Der Zug mit 90 Passagieren und dem Personal sinkt ins Wasser. Ein Unwetter hatte wahrscheinlich die Brücke vom Tay in die Tiefe gezogen. Der Zug der auf dem Übergang war stürzt mit ins Wasser. Keiner konnte gerettet werden. Ein Fachmann teilte mit das der Chefingenieur Thomas B. für das Unglück mit verantw­ortlich sein. Es gab schon beim Anfang des Baus Probleme. Die Pfeiler in diesem Mittelbereich waren jeweils auf einem Caisson gegründet, was offen­sichtlich aber erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Jedenfalls befand Thomas B. die Tragfähi­gkeit des Meeresg­rundes nach Absen­ken der Caissons als nicht ausreichend. Die Folge war, dass er, um Gewicht zu sparen, von der ursprüng­lichen Ausführung der Pfeiler in massivem Mauer­werk auf der gesamten Höhe abrückte und die Pfeiler nur bis 5m über den Flutpegel in massiver Bauw­eise ausführte. Die verblei­bende Höhe bis zum Niveau der Horizontalträger überb­rückte er mit recht filigran wirkenden Eisenkonstruktionen. Eine ähnliche Bauweise hatte er auch bei der Brücke über das Tal von Belah gebaut. Allerdings lag diese Brücke relativ geschützt im Bin­nenland und nicht wie die Firth of Tay Brücke an einem Sturm umtosten Meeresarm.

 

Es stellte sich heraus, dass diese Änderung der Konstruktion eine der Haupt­­­­­fehler Thomas B.  war, weil bei dem Unglück alle 12 Eisenpfeiler im Mittelstück oberhalb der massiven Steinsäulen abrissen und mit dem Zug in den Fjord stürzten.
Auch im weiteren Verlauf der Bauarbeiten kam es immer wieder zu Problemen und Unfällen, die teilweise erst durch die Untersuchung nach dem Unglück ans Tage­slicht kamen. Kurz vor Voll­endung der Brücke ereig­nete sich im Februar 1877 ein heftiger Sturm in der Taybucht, durch den zwei der schon montierten Hoch­träger in die Bucht ge­worfen wurden. Da man un­bedingt den Zeitplan ein­halten wollte, fertigte man nur einen dieser Träger neu an. Der andere wurde stark beschädigt aus dem Wasser geborgen und -nachdem die Ver­formungen beseitigt waren- wieder eingebaut. Ein solches, bereits genietete, Bauteil verfügt nach einer derartigen Prozedur keinesfalls mehr über seine ursprüngliche Trag­fähigkeit.
Erst nach dem Unglück sollte sich herausstellen, welche technischen Schwier­ig­keiten es noch gegeben hatte und mit welch primitiven Mitteln diese übergangen bzw. vertuscht wurden. Ein weit­eres Problem war, dass der Inhaber der ausführenden Bau­firma während der Arb­eiten schwer erkrankte und den Auftrag nicht weiter aus­führen konnte. Es ver­ging einige Zeit, bis mit der Firma Hopkins, Gilkes & Co aus Middlesborough ein neuer Auftragnehmer ge­funden werden konnte.

Die Eltern des Lockführers Berichten das sie an der Station auf ihn warteten, weil sie zusammen Weih­nachten zu feiern. Sie sind schon wegen des Unwetters beun­­ruhigt gewesen doch dann sehen sie das Licht des Zuges. Sie sind erleichtert doch muss der Zug die Brücke noch überqueren. Er ist in der Mitte doch plötz­lich stürzt die Brücke ein und der Zug mit. Die Eltern sind untröstlich wie konnte so etwas nur pass­ieren fra­gen sie. Auch Mary Miller ist ent­täuscht. Wir konnten Mrs. Peacock leider nicht zu einem Inter­view hin­zuziehen da sie noch unter Schock steht. Soviel können wir zur Stunde sagen.  

18.11.08 21:39

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


fun2008 / Website (24.11.08 13:41)
super

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